Funktionsdiagnostik

Die Capio Franz von Prümmer Klinik verfügt über eine modern ausgestattete Diagnostik für eine optimale Befunderhebung.

Sonographie (Ultraschall-Untersuchung)

Die Ultraschall-Untersuchung ist ein Verfahren zur bildlichen Darstellung ver- schiedener Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen.

Die Schallwellen werden im Körper des Patienten je nach Gewebeart absorbiert oder reflektiert.

Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse verwandelt und mit einem bestimmten Gerät verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Der Arzt erhält dadurch zweidimensionale Bilder, die ihm eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe, Weichteilgewebe und Gefäße vermitteln.

Mit den besonderen Verfahren der Doppler-Sonographie und der Farb-Doppler-Sonographie erhält der Arzt zusätzlich Informationen über die Strömungsrichtung, -geschwindigkeit und -stärke des Blutflusses in den Gefäßen.

Endoskopie (Spiegelung)

Durch die Endoskopie kann der Arzt ohne einen großen chirurgischen Eingriff in Körperhöhlen und Hohlorgane blicken, Krankheiten erkennen und ggf. gleich behandeln.

Als Instrument dient dem Arzt beispielsweise bei einer Magen- oder Darmspiegelung ein sog. Endoskop. Es besteht aus einer Beleuchtungseinrichtung und einem optischen System (Kamera). Das optische System leitet das Licht von der Lichtquelle an der Spitze des Endoskops zum untersuchenden Arzt. Dabei kann die Blickrichtung des Arztes sowohl geradeaus gerichtet als auch um bis zu 45° abgewinkelt sein. Ein Endoskop kann je nach Einsatzgebiet und Befund starr, d.h. aus einem festen Rohr, oder flexibel, also ein biegsamer Schlauch, sein

In der Capio Franz von Prümmer Klinik kommen alle gängigen diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Gastroenterologie (Marken-Darm-Trakt) zum Einsatz.

EKG (Elektro-Kardiographie)

Bei der Elektro-Kardiographie (EKG) werden die elektrischen Aktivitäten des Herzens erfasst und in Form von Kurven aufgezeichnet. Mit Hilfe eines EKG lässt sich somit der Verlauf einer Herzerregung beobachten.

Die elektrischen Impulse des Herzens werden mit Hilfe von Elektroden (Metall- plättchen) abgeleitet, die auf den Armen, Beinen und dem Brustkorb angebracht sind. Ein EKG-Gerät verstärkt diese Impulse und stellt sie entweder als EKG-Kurve auf einem Bildschirm dar oder druckt sie auf einem Papierstreifen aus.

Der Arzt erhält durch das Elektro-Kardiogramm beispielsweise Auskunft über Herz- rhythmus und Herzfrequenz. Durch Kurvenveränderungen im Elektro-Kardiogramm können u.a. folgende Erkrankungen erfasst werden: Herzinfarkt, Überdosierung bestimmter Medikamente, Mangel oder Überfluss bestimmter Mineralstoffe, Herz- muskel-Entzündungen (Myokarditis) oder Herzbeutel-Entzündung (Perikarditis).

Auch Behandlung und Verlauf verschiedener Herzerkrankungen werden oft mittels EKG kontrolliert.

Lungenfunktion

Die Lungenfunktionsdiagnostik innerhalb der Capio Franz von Prümmer Klinik umfasst alle gängigem Untersuchungen, mit denen die Funktion und die Leistungsfähigkeit der Atemwege und der Lunge überprüft werden können.

Diese Untersuchungen sind wichtig für die richtige Diagnose bei Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sie dienen aber auch der Verlaufskontrolle von Erkrankungen oder werden in der Sportmedizin eingesetzt. Mit den Verfahren der Lungenfunktions- diagnostik lassen sich z.B. Atemvolumen oder die Sauerstoffaufnahme prüfen.

Zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden zählt die Spirometrie („Kleine Lungen-funktion“), bei der durch ein Mundstück mit integriertem Mess-System aus- und/oder eingeatmet werden muss.

Die sog. „Ganzkörperplethysmografie“ („Große Lungenfunktion“) ist ähnlich der Spirometrie, aber die Patienten befinden sich in einer speziellen Messkabine.

In weiteren Verfahren werden u.a. der Sauerstoffaustausch der Lunge, die Sauerstoff-sättigung im Blut oder die Blutgase (mittels Fahrradergometer oder Laufband) ermittelt

Knochendichte

Eine Knochendichte-Messung erfolgt in der
Capio Franz von Prümmer Klinik u.a. mittels Ultraschall (Sonographie) oder Computer-Tomographie (CT) bei Verdacht auf Osteo- porose.

Auch Blutuntersuchungen geben Hinweise darauf, ob bestimmte Erkrankungen vorliegen, die eine Osteo- porose nach sich ziehen. Der Arzt kann auch eine Knochenbiopsie veran- lassen. Das ist beispielsweise der Fall bei einer raschen Verschlimmerung der Osteo- porose oder bei einer Osteoporose-Erkrankung junger Patienten.

Bei einer Knochenbiopsie entnimmt der Arzt eine kleine Gewebeprobe aus der harten Knochensubstanz, um Veränderungen im feingeweblichen Aufbau des Knochen- gewebes festzustellen oder auszuschließen.

Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Durch den Abbau von Knochenmasse verliert der Knochen seine Stabilität. Schmerzhafte Knochenbrüche sind die Folgen. Bestehen bereits Knochenbrüche, ist eine Behandlung sehr schwierig. Daher ist es wichtig, vorzubeugen.

Frauen leiden häufiger an Osteoporose als Männer. Mehr als ein Drittel aller Frauen über 60 Jahre ist betroffen. Insgesamt rechnet man in Deutschland mit bis zu sieben Millionen Menschen. Mehr als 130 000 Bundesbürger erleiden pro Jahr einen Oberschenkelhalsbruch und Wirbelbrüche. Diese Brüche führen nach mehrjährigem Krankheitsverlauf dazu, dass ein Drittel der Patienten auf Hilfe im Alltag angewiesen ist.